Wie fange ich es an? Ist am Anfang wirklich alles Irrsal und Wirrsal und Finsternis über der Fläche des Abgrunds? Und fängt man denn jemals wirklich am Anfang an? Oder macht man einfach weiter? What is to start? / It is to have feet to start with. So beginnt ein Gedicht von Laura (Riding) Jackson, das in seiner ersten Zeile fragt, was anzufangen bedeute. Füße zu haben, ist ihre Antwort, um sich zu bewegen. Es kommt nicht nur auf den ersten Schritt an, sondern auch auf die, die folgen. Zur Eröffnung des Festivalkongresses Fokus Lyrik widmen wir uns zunächst der Frage: Was wäre die ideale Eröffnung? Wie müsste sie aussehen? Und zwar nicht nur in Bezug auf das Phänomen, das sich zeigt, stellt man den Fokus scharf auf etwas, das sich Lyrik nennt, sondern als ganz und gar freie Unternehmung.

Steven J. Fowler, Barbara Köhler, Prof. Dr. Christiane Voss und Magnus William-Olsson präsentieren in vier freien Versuchen, was das sein könnte: Die ideale Eröffnung. Angelika Niescier befragt am Saxofon die Rolle der Musik, die in zeremoniellen Momenten der Dichtung (und anderen Künsten) gerne zur Seite eilen soll, und dann doch oft auf der Schwelle stehen bleiben muss.

Grußworte

Dr. Ina Hartwig
Kulturdezernentin Frankfurt am Main

Dr. Sonja Vandenrath
Leiterin Fokus Lyrik

Friederike Tappe-Hornbostel
Kulturstiftung des Bundes

Eröffnung

Monika Rinck und Tristan Marquardt
Kurator*innen Fokus Lyrik

Fünf Stimmen zur Eröffnung
Steven J. Fowler · Dichter, Herausgeber, Kurator
Barbara Köhler · Dichterin, Übersetzerin
Prof. Dr. Christiane Voss · Philosophin
Magnus William-Olsson · Dichter, Übersetzer
Angelika Niescier · Saxofonistin

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